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2 Vorwort


Was ist Rollenspiel?


Alte Rollenspielhasen können diesen Abschnitt getrost überspringen. Für alle Anderen hoffen wir, dass euch beim Rollenspiel die gleiche Begeisterungswelle mitreißt, die schon so viele vor euch erfasst hat. Taucht ein in eine unendliche Welt voller fantastischer Kreaturen und zahlloser Abenteuer.

Rollenspiel ist eine Mischung aus einer spannenden Geschichte, einem ganz klein wenig Theater und einem Würfelspiel. Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines Helden und erlebt gemeinsam mit Freunden Abenteuer, die man sonst nur aus Büchern oder Filmen kennt. Idealerweise spielt man in einer Gruppe aus mehreren Spielern und einem Spielleiter, auch Master genannt.

Als Spieler hat man die Aufgabe, die Handlungen seines Helden zu bestimmen und auszuspielen und mit den anderen Spielern und dem Spielleiter zu interagieren. Dafür ist es hilfreich, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Eigenarten und Fähigkeiten der Charakter haben soll, den man darstellen möchte. Die vom Spielleiter erzählte Geschichte, der Spielablauf, gibt dem Spieler-Charakter (SC) die Möglichkeiten oder Notwendigkeiten für bestimmte Handlungen oder Aktionen vor.

Der Spielleiter hat die Aufgabe, eine spannende Spielatmosphäre zu schaffen und die Spieler durch ein interessantes und abwechslungsreiches Abenteuer zu führen. Ein Spielleiter sollte wenn möglich bereits Erfahrung als Spieler gesammelt haben, bevor er sich selbst als Leiter an ein Abenteuer heranwagt. Wichtig ist, dass der Spielleiter im Vorfeld den Ablauf und den Hintergrund des Abenteuers kennt. Bei vorgefertigten  benteuern sollte der Spielleiter das Abenteuer erst einmal komplett durchgelesen haben. Trotzdem wird stets ein gewisses Improvisationstalent benötigt, denn Spieler finden immer wieder Mittel und Wege, die vorgesehenen Handlungspfade zu verlassen. Doch gerade diese neuen Ideen machen jedes Abenteuer einzigartig. Sie Regelwerk CODEX-NOVUS bilden den Reiz des Spiels und sollten nicht unterbunden werden. Als Spielleiter bestimmt man im Spiel alle Aktionen von Personen, Monster oder Figuren, die nicht von einem Spieler gespielt werden. Diese werden als Nicht- Spieler-Charaktere (NSC) bezeichnet.


Warum noch ein neues Regelwerk für Rollenspiele?


Die Grundidee dieses neuen Regelwerkes ist es, größtmögliche Freiheit für Spieler und Spielleiter zu schaffen, und Ausgewogenheit zwischen Kämpfern und Zauberern zu gewährleisten. Dabei sollte das Regelwerk möglichst einfach sein. Dies bedingt natürlich, dass es viele Fragen nicht beantworten kann und will. Hier sind Spieler und Spielleiter gefragt. Grundsätzlich gelten zwei Regeln, die allem im Folgenden beschriebenen übergeordnet sind:


1. Im Zweifelsfall entscheidet der Spielleiter.


2. Alles muss in sich schlüssig, logisch und nachvollziehbar sein.


Für dieses Rollenspielsystem werden je Spieler die im Anhang gezeigten Formulare, Bleistift und Radiergummi, sowie zwei zehnseitige Würfel und ein Würfelbecher benötigt. Im Gegensatz zu einigen anderen Regelwerken wird die Charaktererstellung, die Festlegung der Rolle, die jeder einzelne Spieler für die Dauer des Abenteuers oder der Kampagne (mehrere in einem Sinnzusammenhang stehende Abenteuer) übernimmt, nicht ausgewürfelt, sondern vom Spieler in Abstimmung mit dem Spielleiter im Rahmen der zur Verfügung stehenden Punkte frei festgelegt. Dies ergibt eine hohe Anzahl von Freiheitsgraden bei der Erschaffung der Charaktere. Ebenfalls gibt es in diesem Regelwerk im Gegensatz zu anderen keine fest vorgegebenen Klassen oder Rassen für Abenteurer. Man kann frei entscheiden, was man darstellen möchte.

Wenn man keine klare Vorstellung davon hat, welche Art von Charakter man spielen möchte, empfiehlt es sich, sich an Filmen, an Romanen, Sagen oder an der Realität zu orientieren. Es wurde bewusst darauf verzichtet, einen festen Hintergrund oder ein Land vorzugeben, in dem die Abenteuer stattfinden sollen. Letztendlich ist das System so flexibel, dass jeder den Hintergrund und das Land bespielen kann, das für ihn den größten Reiz bietet. Auch hier kann man sich von Filmen oder der Literatur leiten lassen. Es gibt jedoch Quellenbücher und vorgefertigte Abenteuer zu diesem Regelwerk. Man sollte allerdings vermeiden zu viele verschiedene Hintergründe miteinander zu vermischen, da es sonst zu Widersprüchen kommen könnte. Deshalb sollte ein Spieler sich die Zeit nehmen, sich einen passenden Hintergrund für seine Spielfigur auszudenken. Der Reiz des Rollenspiels wird ungemein erhöht, wenn man einer Figur eine Geschichte oder noch besser eine eigene Vergangenheit zugesteht. Für den Spielleiter eröffnet dies zudem oft sehr interessante Ansatzpunkte, um ein Abenteuer nach den Schwächen und Stärken der beteiligten Spielfiguren auszurichten und die Handlung so spannender und persönlicher für alle Beteiligten zu gestalten.

Um Einsteigern die Wahl der Rasse, des Abenteuertypus und eines passenden kulturellen Hintergrundes zu erleichtern, ist geplant, in unregelmäßigen Abständen Bücher mit Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Beispielwelten zu veröffentlichen.

Die einzige Ausnahme bezüglich des Verzichts auf einen kulturellen Hintergrund bildet das Währungssystem. Hierzu wurde ein besonderes Kapitel im Regelwerk aufgenommen.

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